Musiksalon

Komponistenporträt Roland Batik

 

Roland Batik (© Christian Prenner)

Mittwoch, 13. Februar 2019
Palais Mollard, 19.30 Uhr


Konzertabend mit Moderation

Roland Batik, als „Wanderer zwischen musikalischen Welten“ einer der vielfältigsten Musiker des Landes, verbindet Tradition und Moderne ebenso wie Klassik und Jazz. Als Solist in Friedrich Guldas Concertino for Players and Singers unter der Leitung des Komponisten schaffte Batik seinen Durchbruch als Pianist. Noch während des Unterrichts bei Friedrich Gulda gründete er das Roland Batik Trio – eine bis heute konzertierende Jazzformation. Bereits seit 1977 ist Roland Batik auch als Lehrender an der Konservatorium Wien Privatuniversität tätig, an der er bis 1994 parallel Jazz und Konzertfach Klavier unterrichtete. Über seinen Standort als Komponist sagt er: „Ich habe noch immer den Mut, im tonalen Bereich zu bleiben; das Innovativ-Zeitgeistige geht an  mir zwar nicht vorüber, aber es gibt so viele, die in diese Richtung arbeiten. Da ist es vielleicht nicht ganz falsch, etwas Anderes zu machen. Außerdem kann ich ganz einfach nicht anders!“ ...mehr

 

Ludwig Bösendorfer zum 100. Todestag

 

Durchgang zum Bösendorfersaal, Herrengasse 6 (© ÖNB/Bildarchiv)

Mittwoch, 13. März 2019
Palais Mollard, 19.30 Uhr


Konzertabend mit Moderation

Ludwig Bösendorfer (1835 –1919), der Sohn des Klavierbauers Ignaz Bösendorfer, trat nach einer Ausbildung am Wiener Polytechnischen Institut in den väterlichen Betrieb ein. Nach dem Tod seines Vaters 1859 übernahm er die Leitung der neuen Fabrik vor dem Schottentor; im selben Jahr führte er eine Änderung der „Wiener Klaviermechanik“ ein, mit der eine höhere Anfangsgeschwindigkeit am Hammerkopf erreicht wurde. Seine Erzeugnisse zeigte Bösendorfer mit großem Erfolg auf mehreren Weltausstellungen. Er galt seither als bester Klavierfabrikant Österreichs und belieferte nicht nur den österreichischen Hof in Wien, sondern auch den russischen Zaren und den japanischen Meiji-Kaiserhof. 1871 bezog er eine größere Produktionsstätte und verlegte den Verkauf in das damalige Palais Liechtenstein in der Herrengasse, dessen Reitschule er in den Bösendorfersaal umwandelte. Hier spielten zahlreiche Künstler auf Bösendorfer-Flügeln ...mehr

 

Komponistenporträt Daniel Moser

 

Daniel Moser (© D. Moser privat)

Mittwoch, 8. Mai 2019
Palais Mollard, 19.30 Uhr


Konzertabend mit Moderation

Die Frage, wie mit dem tradierten musikalischen Material in der Gegenwart neu und überzeugend umgegangen werden kann, beschäftigt den Komponisten Daniel Moser, dessen Werke international von namhaften MusikerInnen und Ensembles in Auftrag gegeben und aufgeführt werden. Er studierte Komposition und Viola bei Alfred Stingl und Brian Finlayson am Kärntner Landeskonservatorium und anschließend bei Wolfgang Liebhart und Christian Minkowitsch an der Konservatorium Wien Privatuniversität sowie am Mozarteum Salzburg bei Tristan Murail. Neben Aufführungen in Österreich (u. a. Musikverein und Konzerthaus Wien) werden seine Werke  bei internationalen Konzerten und Festivals gespielt  (u. a. Festival Composit, KomponistInnenmarathon Wien). Daneben ist Daniel Moser oftmals als Bratschist in verschiedenen Ensembles tätig ...mehr

IÖM Programm als Newsletter

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok Ablehnen